Trier
Multiflora-Hybride, 1904 - Peter Lambert, Deutschland
Eltern: Sämling von 'Aglaïa' (Multiflora-Hybr., Schmitt 1896), nach anderen Quellen: 'Aglaïa' (Multiflora-Hybr., Schmitt 1896) × 'Mrs. R.-G. Sharman-Crawford'. (Wenn man diese stark gefüllten Eltern betrachtet, erscheint die Angabe eher als unglaubwürdig).
Der Züchter Lambert hat diese Rose nach seiner Heimatstadt Trier benannt.
Durch die Abstammung von 'Aglaïa' wird 'Trier' zu den Multifloras gezählt, selbst steht sie jedoch am Ursprung sämtlicher so genannter Moschata-Hybriden, die der englische Geistliche Joseph Pemberton entwickelte. Überdies erreichte Lambert mit "Trier" sein Zuchtziel der öfterblühenden Strauch- bzw. Kletterrosen.
Wuchs
Als großer Strauch (H = 2m) oder als niedriger Rambler (H = 3m) zu ziehen. Tiefgrünes, leicht runzeliges, glänzendes Laub, wenig Stacheln.
Blüten und Früchte
Elfenbeinweiß bis Cremfarben, einfach bis halbgefüllt, in großen Büscheln. Duft. Leichte Nachblüte.
Duftbeschreibungen individuell
Hier werden verschiedene Duftempfindungen in Abhängigkeit von der Klimazone und der Bodenbeschaffenheit aufgelistet.
Eine Beschreibung der Klimazonen findet man bei Garten-Pur und bei Wikipedia.
Die Duftintensität wird auf einer Skala zwischen 0 und 4 angegeben. (Legende)
| Lokation | Birkenheide/Pfalz |
|---|---|
| Klimazone | 8 a/b |
| Bodenbeschaffenheit | sandig-humos |
| Standort | halbschattig |
| Duftintensität | 2 |
| Duftbeschreibung | leichter Moschusduft |
Literatur
- François Joyaux, Enzyklopädie der Alten Rosen, Ulmer, ISBN 978-3-8001-5333-6, S. 257, 257
- Peter Beales u.a., Rosen Enzyklopädie, Könemann, ISBN 3-8290-1954-8, Seite 603