Mme. Louis Lévêque
Centifolia muscosa, 1898/1903 – Lévêque, Frankreich
Eltern: unbekannt
Louis Lévêque und sein Sohn, beides Baumschüler in Ivry-sur-Seine, sorgten dafür, daß ihr Name nicht in Vergessenheit gerät. Drei Rosen nacheinander tauften sie auf den Namen Madame Louis Lévêque, neben dieser, noch eine Remontantrose, sowie eine verschollene Teehybride. Von 1879-1888 war Pierre Louis Lévêque ausserdem Bürgermeister in Ivry.
Wuchs
B 1,2 m, H 1,5 m. Das dichte Laub ist jung Hellgrün mit fünf ovalen, leicht angespitzen, tief gesägten Federblättern, ausgereift zeigt es sich mittelgrün. Die Triebe sind dicht mit kleinen roten Stacheln besetzt.
Blüten und Früchte
Diese Rose, mit nur mittelstarker Bemoosung am Kelch und an den Kelchblättern und ein wenig am Trieb, hat sehr große, dichtgefüllte Blüten, die anfangs perfekt kugelförmig sind und dann, wenn voll erblüht, flach schalenförmig werden. Die leicht knittrigen, etwas zurückgebogenen, feinen Blütenblätter sind lachs-silbrigrosa, mit hellerer Außenseite. Bei Nässe öffnen sie leider nicht. Etwas nachblühend.
Duftbeschreibungen individuell
Hier werden verschiedene Duftempfindungen in Abhängigkeit von der Klimazone und der Bodenbeschaffenheit aufgelistet.
Eine Beschreibung der Klimazonen findet man bei Garten-Pur und bei Wikipedia.
Die Duftintensität wird auf einer Skala zwischen 0 und 4 angegeben. (Legende)
| Lokation | Lauterbach/Hessen |
|---|---|
| Klimazone | 6b |
| Bodenbeschaffenheit | Lehm |
| Standort | sonnig |
| Duftintensität | 3-4 |
| Duftbeschreibung | Intensives, würziges Parfüm |
Literatur
- François Joyaux, Enzyklopädie der Alten Rosen, Ulmer, ISBN 978-3-8001-5333-6, S. 114