Gloire de Guilan
Damascenerrose, Iran – 1949 gefunden von Lindsay und eingeführt von Hilling , UK
Eltern: unbekannt, alte persische Kulturform.
Diese Rose wurde 1949 von der Malerin Nancy Lindsay in der Provinz Guilan am Kaspischen Meer im Iran entdeckt und von Hilling in England eingeführt.
Es gibt eine Reihe alter Gartenrosen aus dem Vorderen Orient, die alle sehr ähnlich aussehen. Vermutlich ist Gloire de Guilan identisch mit ‘Rosier de Damask’, eingeführt in Frankreich um 1840.
Wuchs
B 1,5 m, H 1,5m. Das 7-fiedrige Laub hat ovale, mittel-hellgrüne, weiche Blätter mit einem leichten Glanz und kleiner Zahnung, jung sind sie etwas rot gerandet. Es ist leicht nach oben gefaltet und sitz an Zweigen mit feinen bis mittleren, gebogenen braun-roten Stacheln.
Blüten und Früchte
Die Blüten sind jung wohl-geformt, flach, gefüllt, mit zahlreichen gelben Staubgefäßen, die Blütenfarbe ist ein warmes, reines Rosa, der Duft ist köstlich. Einmalblühend.
Duftbeschreibungen individuell
Hier werden verschiedene Duftempfindungen in Abhängigkeit von der Klimazone und der Bodenbeschaffenheit aufgelistet.
Eine Beschreibung der Klimazonen findet man bei Garten-Pur und bei Wikipedia.
Die Duftintensität wird auf einer Skala zwischen 0 und 4 angegeben. (Legende)
| Lokation | Lauterbach/Hessen |
|---|---|
| Klimazone | 6b |
| Bodenbeschaffenheit | Lehm |
| Standort | sonnig |
| Duftintensität | 3 |
| Duftbeschreibung | Leicht fruchtiges Parfüm |
Literatur
- François Joyaux, Enzyklopädie der Alten Rosen, Ulmer, ISBN 978-3-8001-5333-6, S. 67
- Peter Beales u.a., Rosen Enzyklopädie, Könemann, ISBN 3-8290-1954-8, Seite 272