Duc de Guiche
Gallica, vor 1810 – vermutlich aus Sèvres, Frankreich
Eltern: unbekannt
Diese schöne Gallicarose ist dem Duc de Guiche (Antoine IX Héraclius-Agénor de Gramont) (1789 - 1855) gewidmet, der nach dem Tod seines Vaters den Titel Duc de Gramont annahm. Guiche ist heute ein Dorf mit 847 Einwohnern (2006) im Département Pyrénées-Atlantiques an der Grenze zu Spanien.
Wuchs
H 1,5 m, B 1,3 m. Eine kräftige, aufrecht wachsende Pflanze, deren Triebe, mit zum Teil kräftigen rot-grünen Stacheln und Borsten, sich gut verzweigen. Das mittelblau-grüne, rudlich-ovale, durch-schnittlich große und schwach grob gezahnte Laub erscheint jung länglicher und nur etwas heller mit gefalteten Blättern
Blüten und Früchte
Ihre zahlreich erscheinenden dicken Knospen, mit ihren federartigen Kelchblättern, öffnen sich zu dicht gefüllten, herrlich geformten, entzückenden, schalenförmigen, großen Blüten, deren Blätter sich wie Rüschen zurückrollen und dann das gefällige grüne Auge im Zentrum freigeben. Sie duften stark und erblühen in dunklem Rosa, leicht fliederfarben verlaufend, das sich in zartes, pudriges Violett-Purpur verfärbt. Einmalblühend.
Duftbeschreibungen individuell
Hier werden verschiedene Duftempfindungen in Abhängigkeit von der Klimazone und der Bodenbeschaffenheit aufgelistet.
Eine Beschreibung der Klimazonen findet man bei Garten-Pur und bei Wikipedia.
Die Duftintensität wird auf einer Skala zwischen 0 und 4 angegeben. (Legende)
| Lokation | Lauterbach/Hessen |
|---|---|
| Klimazone | 6b |
| Bodenbeschaffenheit | Lehm |
| Standort | sonnig |
| Duftintensität | 3-4 |
| Duftbeschreibung | Sehr angenehmes Parfum |
Literatur
- François Joyaux, La Rose de France, Imprimerie Nationale, ISBN 2-7433-0251-8, S. 77-79
- François Joyaux, Enzyklopädie der Alten Rosen, Ulmer, ISBN 978-3-8001-5333-6, S. 48-50