Duc de Bordeaux
Gallica, 1820 - Vibert, Frankreich
Eltern: unbekannt
Ob die heute unter diesem Namen in Sangerhausen oder L'Haÿ les Roses gezeigte Rose, der ursprünglichen 'Duc de Bordeaux' entspricht, ist zweifelhaft. Sangerhausen zeigt eine Rose, die in der Grundfarbe den alten Beschreibungen entspricht, die Blüten werden auch am Rande heller, aber sie sind deutlich gemasert und die Rose in L'Haÿ hat ein völlig anderes Rosa. Auch Jäger beschreibt die Farbe als karmesin-purpur oder hell lila-rosa, erwähnt aber keine Maserung. In Sangerhausen gibt es offenbar eine zweite Pflanze, die deutlich heller und nicht gemasert ist.
Henri d'Artois, 1820 - 1883, führte den Titel Duc de Bordeaux, seit 1830 auch den des Comte de Chambord. Er gab also mehreren Rosen den Namen.
Wuchs
1 m.
Blüten und Früchte
s.o. Genaueres folgt, wenn meine Pflanze blüht und nach weiteren Beobachtungen in Sangerhausen. Einmalblühend.
Duftbeschreibungen individuell
Hier werden verschiedene Duftempfindungen in Abhängigkeit von der Klimazone und der Bodenbeschaffenheit aufgelistet.
Eine Beschreibung der Klimazonen findet man bei Garten-Pur und bei Wikipedia.
Die Duftintensität wird auf einer Skala zwischen 0 und 4 angegeben. (Legende)
| Lokation | Lauterbach/Hessen |
|---|---|
| Klimazone | 6b |
| Bodenbeschaffenheit | schwerer Lehm, tonhaltig |
| Standort | sonnig |
| Duftintensität | folgt |
| Duftbeschreibung | folgt |
Literatur
- August Jäger, Rosenlexikon 1936, Reprint 1983, Seite 93
- François Joyaux, La Rose de France, Imprimerie Nationale, ISBN 2-7433-0251-8, Seite 145 - 146
- Brent C. Dickerson,The Old Rose Adventurer, Timber Press, ISBN 0-88192-466-0, Seite 41