Anaïs Ségalas
Gallica, 1837 – Vibert, Frankreich
Anaïs Ségalas wird bei den meisten Autoren als Gallica geführt, sie zeigt jedoch mehr Eigenschaften einer Centifolie.
Eltern: vermutlich unbekannte Gallica x unbekannte Centifolia
Züchter war eventuell der belgische Rosenliebhaber Parmentier, aber Vibert brachte Anaïs Ségalas in den Handel.
Anaïs Ségalas, geborene Menard war eine bekannte französische Literatin und Dramaturgin (1819 - 1895).
Wuchs
B 0,9 m, H 0,9 m. Das mittelgroße, genarbte und feingezahnte 5-fiedrige Laub ist dunkelgrün, oval und gut über den Strauch verteilt, an Zweigen mit zahlreichen kleinen Stacheln. Anaïs Ségalas ist eine reich blühende, gesunde Pflanze.
Blüten und Früchte
Sie bildet einen niedrigen, gut verzweigten Busch, dessen Besonderheit die vollkommen geformten Blüten sind. Sie erscheinen in Büscheln und sind
ca. 4 cm groß. Alle Petalen sehen so aus, als ob man sie exakt zu einem flachen Polster ausgerichtet hätte, dessen Mitte von einem spitzen grünen Auge geziert wird. Die Blütenfarbe ist ein sattes, dunkles Mauverosa, das zu den Rändern hin blasser wird. Einmalblühend.
Duftbeschreibungen individuell
Hier werden verschiedene Duftempfindungen in Abhängigkeit von der Klimazone und der Bodenbeschaffenheit aufgelistet.
Eine Beschreibung der Klimazonen findet man bei Garten-Pur und bei Wikipedia.
Die Duftintensität wird auf einer Skala zwischen 0 und 4 angegeben. (Legende)
| Lokation | Lauterbach/Hessen |
|---|---|
| Klimazone | 6b |
| Bodenbeschaffenheit | Lehm |
| Standort | Halbschatten |
| Duftintensität | 3 |
| Duftbeschreibung | Zartes angenehmes Parfüm |
Literatur
- François Joyaux, La Rose de France, Imprimerie Nationale, ISBN 2-7433-0251-8, S. 193-194
- François Joyaux, Enzyklopädie der Alten Rosen, Ulmer, ISBN 978-3-8001-5333-6, S. 46