Alexandre Girault
Rambler, Wichuraiana – Hybride, 1909 – Barbier, Frankreich
Eltern: ‘Rosa luciae’ x ‘Papa Gontier’
Hunderte Stöcke von Alexandre Girault bekleiden den kuppelgekrönten, zentralen Pavillon der Roseraie du Val-de-Marne in L'Haÿ les Roses, Paris, und die sich zu beiden Seiten anschließenden riesigen, geschwungenen, kunstvollen, gusseisernen Spaliere, die den ursprüglichen Garten an einer Seite einfassten.
Die Barbiers benannten ihre Rosenzüchtungen nicht nach berühmten Persönlichkeiten, sondern überwiegend nach Mitarbeitern und Familienmitgliedern.
Wuchs
Ca. 4,0 m. Eine sehr wüchsige Rose mit dunkelgrünem, 5- bis 7-fiedrigem, glänzenden Laub an biegsamen Trieben mit nur wenigen, jedoch kräftigen Stacheln, die bevorzugt am Boden entlang wachsen, wenn sie nicht in Form eines Ramblers gebändigt werden. Das junge hellgrüne Laub hat einen besonders starken Glanz und rote Stengel.
Blüten und Früchte
Diese Rambler–Rose hat große, flach öffnende, gut gefüllte Blüten, mit einem ungeordneten Zentrum, karminfarben, am Grunde in Lachsrosa übergehend. P. Beales beschreibt die Farbe als Mischung aus tiefem Rosen-Rosa und Kupfer mit Andeutungen von Gelb. Einmalblühend. Selten Hagebutten.
Duftbeschreibungen individuell
Hier werden verschiedene Duftempfindungen in Abhängigkeit von der Klimazone und der Bodenbeschaffenheit aufgelistet.
Eine Beschreibung der Klimazonen findet man bei Garten-Pur und bei Wikipedia.
Die Duftintensität wird auf einer Skala zwischen 0 und 4 angegeben. (Legende)
| Lokation | Lauterbach/Hessen |
|---|---|
| Klimazone | 6b |
| Bodenbeschaffenheit | Lehm |
| Standort | Halbschatten |
| Duftintensität | 2 |
| Duftbeschreibung | Angenehm leicht, fruchtig |
Literatur
- François Joyaux, Enzyklopädie der Alten Rosen, Ulmer, ISBN 978-3-8001-5333-6, S. 274