Alba Semiplena
Alba, unbekannt – vor 1600, Europa
Eltern: unbekannt
Ich habe zwei Fundrosen als Semiplena im Garten, eine schwach halbgefüllte, mit 2 bis 3 Reihen Petalen von Familie Harnack aus Stockhausen - es soll sich dabei um einen Sämling der dort auch gefundenen Alba ‘Incarnata’ handeln - sowie eine stärker gefüllte vom Lauterbacher Friedhof. Letztere geht in Richtung Suaveolens, unter diesem Namen erhält man im Handel aber oft auch die nur schwach gefüllte Form. Licht in das Dunkel der verschiedenen Klone dieser und anderer Albarosen, versucht Karin Schade zu bringen.
Wuchs
B 1,2 m, H 2,2 m. Aufrechter Wuchs mit grau-grünem Laub, an Trieben, die oft nur in der oberen Hälfte mit schlanken, gebogenen Stacheln besetzt sind.
Blüten und Früchte
Große reinweiße Blüten mit zwei, gelegentlich drei Reihen Blütenblättern und einigen winzigen Petalen um die gelben Staubfäden mit braunen Staubbeuteln herum, entspringen aus rosa angehauchten Knospen. Andere Klone sind stärker gefüllt. Die sich gerade öffnenden Blüten sind ebenfalls noch rosa-blush überhaucht. Hagebutten. Einmalblühend.
Duftbeschreibungen individuell
Hier werden verschiedene Duftempfindungen in Abhängigkeit von der Klimazone und der Bodenbeschaffenheit aufgelistet.
Eine Beschreibung der Klimazonen findet man bei Garten-Pur und bei Wikipedia.
Die Duftintensität wird auf einer Skala zwischen 0 und 4 angegeben. (Legende)
Literatur
- François Joyaux, Enzyklopädie der Alten Rosen, Ulmer, ISBN 978-3-8001-5333-6, S. 33